Der Wettbewerb um Fachkräfte hat die öffentliche Verwaltung längst erreicht. Wer heute qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber gewinnen will, kommt an Social Media kaum vorbei. Bayern hat darauf
Der Wettbewerb um Fachkräfte hat die öffentliche Verwaltung längst erreicht. Wer heute qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber gewinnen will, kommt an Social Media kaum vorbei. Bayern hat darauf
In vielen Verwaltungen fällt derselbe Satz, sobald ein Vorhaben ins Stocken gerät: das habe die Rechtsabteilung noch nicht freigegeben. Der Satz klingt wie eine Erklärung, ist aber meistens eine
Ein genauer Blick auf die Struktur zeigt oft das Gegenteil. Wer in Verwaltungen über Modernisierung spricht, hört häufig denselben Satz: „Das geht bei uns nicht, dafür sind wir zu festgefahren.“
In der Praxis passiert oft das Gegenteil: Verwaltungen türmen Vorhaben aufeinander, ohne dass eine einzige alte Aufgabe wegfällt. Wer heute eine Verwaltung oder Behörde leitet, kennt das Muster. Ein
Was sie nach der Unterschrift vorfinden, entscheidet darüber, ob sie bleiben. Öffentliche Arbeitgeber investieren zunehmend in Personalmarketing. Karriereseiten werden aufgefrischt, Instagram-Kanäle
Das VESPRA-Modell macht aus dieser Einsicht ein Werkzeug: Struktur, Potenzial und Ressource als die drei Prüfsteine jeder Analyse. Viele Modernisierungsvorhaben in der öffentlichen Verwaltung
Wer einen überlasteten Prozess einfach ins Netz stellt, hat am Ende einen überlasteten Prozess im Netz. Kaum ein Begriff wird in Verwaltungen so häufig als Lösung genannt wie Digitalisierung. Ein
Wer in einer Verwaltung nach der aktuellen Stellenbeschreibung einer bestimmten Position fragt, erlebt häufig eine ernüchternde Antwort. Das Dokument existiert, stammt aber aus einer Zeit, in der die
Nur schneller sichtbar ineffizient. In vielen Verwaltungen läuft seit Jahren dasselbe Muster ab. Ein Prozess wird als digitalisierungswürdig erkannt, ein Formular wandert vom Papier in ein
Der genauere Blick zeigt: ein Teil der vermeintlichen Vorgabe ist hausgemacht. Wer in Verwaltungen nach den Gründen für Überlastung fragt, hört oft eine schnelle Antwort: das Gesetz verlangt es so,
In vielen Verwaltungen erreicht in den kommenden Jahren eine große Zahl an Beschäftigten das Rentenalter. Die geburtenstarken Jahrgänge scheiden zunehmend aus, und der Rekrutierungsbedarf der
In vielen Verwaltungen beginnt Reform mit der Struktur. Referate werden zusammengelegt, Zuständigkeiten neu verteilt, Hierarchieebenen gestrichen oder hinzugefügt. Nach einigen Monaten
Sie greift zu kurz. In Gesprächen mit Führungskräften der öffentlichen Hand fällt ein Satz besonders häufig: Wir haben einfach zu wenig Personal. Diese Erklärung liegt nahe, denn sie ist einfach zu
Personalplanung gilt vielen Verwaltungen noch als reine Verwaltungsaufgabe: Stellen besetzen, wenn sie frei werden, Ausschreibungen starten, wenn der Bedarf akut ist. Diese reaktive Haltung reicht
Einen Plan B dafür hat kaum eine Behörde. Der demografische Wandel trifft die öffentliche Verwaltung an zwei Fronten gleichzeitig. Auf der einen Seite scheiden bis 2030 über 1,5 Millionen
Organisationsuntersuchungen scheitern selten am fehlenden Willen. Sie scheitern daran, dass Analyse und Umsetzung nicht zusammengedacht werden. Die VESPRA-Methode setzt genau hier an.
Viele Verwaltungen optimieren an allen Stellen gleichzeitig und werden trotzdem nicht entlastet. Der Grund liegt selten in den Methoden, sondern in ihrer Reihenfolge.
Führungskräfte in der öffentlichen Verwaltung berichten seit Jahren von wachsendem Druck. Mehr Aufgaben, mehr Vorgaben, mehr Erwartungen von Politik und Bürgerschaft, bei gleichbleibenden oder sogar
Wer den Personalbedarf einer Verwaltungseinheit ermitteln will, steht vor einer Auswahl, die selten bewusst getroffen wird. In der Praxis greifen viele Kommunen zur Methode, die in der eigenen
Staatliche Überforderung zeigt sich beispielsweise am Bauantrag, der seit Monaten liegt oder einem Bürgeramt, das nur noch mit Termin nach Wochen erreichbar ist.
In vielen Kommunen und Landesbehörden läuft die Personalabteilung noch nach einem vertrauten Muster. Stellen werden ausgeschrieben, wenn sie frei sind. Anträge werden bearbeitet, wenn sie eingehen.
Während die Kommunen ein Defizit von 24,8 Milliarden Euro melden, bleibt ein weiteres Problem ungelöst. Laut dbb Monitor 2025 fehlen dem öffentlichen Dienst aktuell rund 570.000 Beschäftigte – etwa 20.000 mehr als im Jahr zuvor. Der Befund ist eindeutig: Es geht längst nicht mehr nur um neue Stellen, sondern um die Frage, welche Aufgaben der...
Das Statistische Bundesamt meldet für 2024 ein kommunales Defizit von 24,8 Milliarden Euro. Das ist nicht bloß eine Zahl – es steht für leere Kassen, überforderte Verwaltungen und wachsende Sorgen in den Rathäusern. Das Defizit markiert mehr als eine finanzielle Schieflage: Es ist ein Hinweis auf eine Verwaltung, die an ihre Grenzen stößt. ...