Personalplanung gilt vielen Verwaltungen noch als reine Verwaltungsaufgabe: Stellen besetzen, wenn sie frei werden, Ausschreibungen starten, wenn der Bedarf akut ist. Diese reaktive Haltung reicht
Personalplanung gilt vielen Verwaltungen noch als reine Verwaltungsaufgabe: Stellen besetzen, wenn sie frei werden, Ausschreibungen starten, wenn der Bedarf akut ist. Diese reaktive Haltung reicht
Einen Plan B dafür hat kaum eine Behörde. Der demografische Wandel trifft die öffentliche Verwaltung an zwei Fronten gleichzeitig. Auf der einen Seite scheiden bis 2030 über 1,5 Millionen
Organisationsuntersuchungen scheitern selten am fehlenden Willen. Sie scheitern daran, dass Analyse und Umsetzung nicht zusammengedacht werden. Die VESPRA-Methode setzt genau hier an.
Viele Verwaltungen optimieren an allen Stellen gleichzeitig und werden trotzdem nicht entlastet. Der Grund liegt selten in den Methoden, sondern in ihrer Reihenfolge.
Führungskräfte in der öffentlichen Verwaltung berichten seit Jahren von wachsendem Druck. Mehr Aufgaben, mehr Vorgaben, mehr Erwartungen von Politik und Bürgerschaft, bei gleichbleibenden oder sogar
Wer den Personalbedarf einer Verwaltungseinheit ermitteln will, steht vor einer Auswahl, die selten bewusst getroffen wird. In der Praxis greifen viele Kommunen zur Methode, die in der eigenen
Staatliche Überforderung zeigt sich beispielsweise am Bauantrag, der seit Monaten liegt oder einem Bürgeramt, das nur noch mit Termin nach Wochen erreichbar ist.
In vielen Kommunen und Landesbehörden läuft die Personalabteilung noch nach einem vertrauten Muster. Stellen werden ausgeschrieben, wenn sie frei sind. Anträge werden bearbeitet, wenn sie eingehen.
Während die Kommunen ein Defizit von 24,8 Milliarden Euro melden, bleibt ein weiteres Problem ungelöst. Laut dbb Monitor 2025 fehlen dem öffentlichen Dienst aktuell rund 570.000 Beschäftigte – etwa 20.000 mehr als im Jahr zuvor. Der Befund ist eindeutig: Es geht längst nicht mehr nur um neue Stellen, sondern um die Frage, welche Aufgaben der...
Das Statistische Bundesamt meldet für 2024 ein kommunales Defizit von 24,8 Milliarden Euro. Das ist nicht bloß eine Zahl – es steht für leere Kassen, überforderte Verwaltungen und wachsende Sorgen in den Rathäusern. Das Defizit markiert mehr als eine finanzielle Schieflage: Es ist ein Hinweis auf eine Verwaltung, die an ihre Grenzen stößt. ...